Freitag, 3. März 2017

Die ersten Wochen zu fünft

------------------ Baby und Kind-----------------



Die ersten Wochen liegen hinter und noch ein ganzen Leben vor uns.



So viel ist passiert seit Mitte Dezember und unsere Köpfe kommen aus dem Denken, dem Sorgen machen und dem verarbeiten nicht heraus.
Die Kleine macht sich super, da müssen wir uns keine Sorgen machen, auch um die Jungs nicht.
Das Sorgen ist einfach noch darauf zurückzuführen, das wir nicht wissen, wie sich das alles rund um mein Herz nun einspielt. Der große Hammer kam mit der Ablehnung auf Kostenübernahme unserer Krankenkasse, für meinen Lebensretter, die LifeVest.
Ich kann nicht sagen, wie enttäuscht ich bin. Es ist etwas, das ein Menschenleben retten kann.


Ein Leben, das drei Kinder hat und diese gerne aufwachsen sehen möchte.
Ein Leben, das Familienmutter und Ehefrau ist.
Ein Mensch!


Scheinbar ist dem Gesundheitssystem Deutschland, ein Menschenleben nichts Wert.

Unsere Gesundheit



Mein Mann ist derzeit auch nicht der gesündeste, will das aber nicht wirklich wahrhaben und riskiert auch so einiges. Wenn ich sage, lass Dich mal auf den Kopf stellen, Du hast gesehen, wie plötzlich das bei mir passiert ist, dann kommt das Klassische: ja, ja.


Die Kinder haben es sich dann auch nicht nehmen lassen und waren alle krank.
Der Große hat die ewige Schnupfnase und dann plötzlich die Magen Darm Grippe.
Junior meinte, er müsse sich ne fette Erkältung mitnehmen und hatte damit dann die kleine angesteckt.
Wenn ein kleines, 5 Wochen altes Baby total verschleimt ist und kaum Luft bekommt, dann ist man selbst immer sehr unruhig. Ich habe nun drei Kinder, aber die Jungs waren die ersten Monate nie krank, das war jetzt Premiere. Allerdings weiß ich, was ich tun kann und komme nicht so schnell aus dem Takt oder verfalle in Panik. Wenn ich merke, dass das Atmen sehr schwer fällt, lasse ich es kontrollieren, da es dann auch schnell gefährlich werden kann.
Junior hatte im ersten Jahr gleich zweimal Bronchitis und das waren harte Monate.
Und diese Prozedur, mit unseren Dreien, hält bis heute an...

Die U 

Die U3 ist um die 6. Lebenswoche auch fällig. Mit dabei die Hüftsonografie.

Die U3 hat unsere Prinzessin gut weggesteckt. Sie nimmt gut zu, nicht zu viel und nicht zu wenig, und hat keinerlei Auffälligkeiten.
Die Hüfte hat auch keinerlei Auffälligkeiten gezeigt. Die erste Impfung hat sie auch gut vertragen.
Jetzt im März, haben dann die beiden jüngsten zusammen einen U Termin.
Für Junior heißt es dann, das Thema sprechen in Angriff zu nehmen.
Er ist eingeschränkt, da er eine schlechte Mundmuskulatur hat. Zudem ist er ein Wortsammler..
Deshalb nehme ich den der Logopädie mit Ihm, in der Hoffnung das ihm eine OP erspart bleibt.


 Familienleben


Mit einem Säugling im Haus ist es immer chaotisch und mit wenig Schlaf verbunden.
Wenn man aber einen Säugling in eine bestehende und funktionierende Familie bringt, deren Alltag im ff funktioniert, dann kann es unter Umständen die erste Zeit - ansträngende werden.
Unser Alltag war eingespielt, die Jungs hatten ihre festen Zeiten und Abläufe. Diese wurden dann bereits in der Schwangerschaft leicht gestört, wurden aber gut abgefangen..
Mit der Geburt der Kleinen und meinen beiden Krankenhaus Aufenthalten änderte sich das allerdings rasch. Plötzlich mussten die Jungs wieder Rücksicht auf etwas nehmen, sie mussten verzichten und lernen, dass es derzeit andere Dinge gibt, die wichtiger sind.
Panik hatte ich am Anfang wegen unserem Mittleren, da ich dachte, ohne Mama geht bei ihm nichts. Ich hatte mich getäuscht. Allerdings habe ich seither auch die extrem feste Bindung zu ihm verloren, die uns so ausgemacht hat.
Sie sind beide sehr verliebt in Ihre kleine Schwester und ich denke, sie werden sie auch immer beschützen. Man merkt aber auch, wie durcheinander der Kleine ist, dass er nun öfter leise sein soll, was natürlich nicht funktioniert. Er ist auch nicht unbedingt begeistert, dass er mit ihr nicht so spielen kann, wie er das gerne hätte, und hat sie dadurch schon ein paar Mal mit dem Spielzeug im Gesicht oder am Kopf getroffen. 

Das, das alles, Gewöhnungssache ist, wissen wir, schließlich ist es unser drittes Kind.
Nur merken auch wir mittlerweile, dass wir drei sehr unterschiedliche und charakterstarke / eigene Kinder haben.
Die Kleine hat uns die ersten Wochen wirklich gezeigt, wo der Frosch die Locken hat.
Alle drei Stunden Flasche, die aber dann natürlich nicht komplett getrunken. Die Saugergröße und Form ist verdammt wichtig. Schlafen nur bei Mama und Papa im Bett. 
Spuckkind trotz Anti-Reflux Milch.
Und das Tragen im Tragetuch ist im Augenblick auch doof. Nun, dann werden wir es später wieder probieren, am Anfang hats auch geklappt.

Seit ungefähr 2 Wochen hat sie zumindest abends ihre festen Zeiten. Sie bekommt spätestens um 22 Uhr die letzte Flasche und schläft dann bis um 6 durch. Letzte Nacht allerdings hat sie von 19.30 bis um 6.30 Uhr geschlafen... Es wird langsam...

Ich muss dazu sagen, ich musste mich aufteilen.. Sie hatte bereits geschlafen. Ich bin dann zu Ihrem Bruder und hab den in den Schlaf begleitet und in der Zeit war sie wieder wach.


Dann habe ich mich zu ihr in unser Bett gelegt und schwupp schlief sie wieder ein, ich allerdings auch. Sie kann scheinbar nur schlafen, wenn sie auf mir liegt, wie sie es von Geburt an getan hat oder eben, wenn ich neben ihr liege und sie anfasse. Sie schreckt derzeit auch sehr oft hoch, was ich so auch nicht kenne, denn sie kam ja nicht spontan wie der Große.


Tagsüber ist sie, zumindest bei mir, derzeit wach. Den ganzen Vormittag. Mal schläft sie 20 Minuten und spielt dann wieder eine weile mit mir oder auch mal 30 Minuten. Gegen Mittag kann ich dann auch mal mit 45 Minuten rechnen... Gestern saß ich eine Stunde neben ihrem Gitterbett, in das ich sie ab und zu lege, damit sie sich daran gewöhnt. Und habe das Mobile aufgezogen, welches sie ja so klasse findet... 
Dina hat sich auch sehr gut an unsere neue Mitbewohnerin gewöhnt und bewacht sie auch, zum Leidwesen aller. Denn sie verbellt alles und jeden, der durch das Treppenhaus läuft oder klingelt.
Alles in allem, lieben und genießen wir die Zeit mit unserem letzten Säugling bis zum Enkelkind in vollen Zügen. Sie lächelt nun schon eine Weile bewusst und das lässt unser Herz schmelzen, egal wie stressig es auch manchmal ist mit unseren Dreien.





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