Sonntag, 5. März 2017

Ist das nützlich, oder kann das weg? Brauchen wir Mama-Blogger?

-----------Alltag---------




Mama-Blogger

Warum gibts die? 




Ich weiß, nicht ob es an der Tatsache liegt, dass ich seit Jahren blogge, oder daran, dass ich einfach so neugierig bin und Dinge mitbekomme und aufsauge, die andere nicht Mal sehen oder hören.

Dass mein Umfeld den Sinn hinter dem, was ich tue, nicht versteht, zumindest zum größten Teil, bin ich gewohnt und es interessiert mich nicht. Denn, ob ich nun jedem fast alles von meinem Leben erzähle oder wie andere, bei Facebook alle Fotos hochlade, ist für mich kein großer Unterschied. Ich führe daher einen Blog, der so aufgebaut ist, wie ich das möchte und in dem ich schreibe, wie mir der Schnabel gewachsen ist.

Der Sinn hinter einem Blog ist so weitläufig, wie die Themen die, die Blogger haben.

Freitag, 3. März 2017

Die ersten Wochen zu fünft

------------------ Baby und Kind-----------------



Die ersten Wochen liegen hinter und noch ein ganzen Leben vor uns.



So viel ist passiert seit Mitte Dezember und unsere Köpfe kommen aus dem Denken, dem Sorgen machen und dem verarbeiten nicht heraus.
Die Kleine macht sich super, da müssen wir uns keine Sorgen machen, auch um die Jungs nicht.
Das Sorgen ist einfach noch darauf zurückzuführen, das wir nicht wissen, wie sich das alles rund um mein Herz nun einspielt. Der große Hammer kam mit der Ablehnung auf Kostenübernahme unserer Krankenkasse, für meinen Lebensretter, die LifeVest.
Ich kann nicht sagen, wie enttäuscht ich bin. Es ist etwas, das ein Menschenleben retten kann.


Ein Leben, das drei Kinder hat und diese gerne aufwachsen sehen möchte.
Ein Leben, das Familienmutter und Ehefrau ist.
Ein Mensch!


Scheinbar ist dem Gesundheitssystem Deutschland, ein Menschenleben nichts Wert.

Freitag, 20. Januar 2017

Wochenbett und Co.

-----------------------Wochenbett und Co.----------------------


Nach der Geburt ist vor dem Alltag.


Gerade heute stellte ich fest, dass ich ja eigtl. noch im Wochenbett/Kindbett bin.
Das ging in den letzten Wochen, dank meiner Herzerkrankung und unserem Alltag, den ich ja auch wieder aufnehmen musste, total unter.

Was ist das Wochen oder Kindbett?


Die Zeit ab dem Tag der Geburt bis zu 8 Wochen danach nennt sich Wochenbett bzw. früher Kindbett. In dieser Zeit erholt sich der Körper von der Schwangerschaft und Geburt. Mutter und Kind finden zusammen und bauen ihre Bindung auf. Die junge Mutter sollte sich in dieser Zeit ausruhen und erholen. Viele Frauen reagieren in dieser Zeit anders, als sie es von sich kennen.
Ich z.B. habe in den ersten 3 Tagen, sehr oft geheult. Weintage gehören genauso zum Wochenbett, wie Hitzewallungen, Depressionen können dazu kommen, Glückgefühle und Höhenflüge.

Unter normalen Umständen geht man 6 Wochen nach der Entbindung zur Nachsorge bei der Frauenärztin/Arzt.

In der Wochenbettzeit kommen bei einigen Müttern die Hebammen zur Kontrolle, das gab es bei mir allerdings nicht. Im Wochenbett ist es egal, wie das Baby zur Welt kam, denn der Körper muss sich von beidem erholen. In den 6-8 Wochen hat die Neumama nicht nur die Kennenlernzeit mit ihrem Baby, sie lernen auch zusammen das Stillen, wenn sie es für sich so entschieden haben. 

Weniger schön sind die Nachwehen, das Zurechtrutschen der Organe und der Wochenfluss.
Dieser kann von 6 Wochen bis zu manchmal auch 10 Wochen gehen.
Wenn sich nach der Geburt die Plazenta in der Gebärmutter ablöst, entsteht an der Gebärmutterschleimhaut eine großflächige Wunde. Bis diese vollständig abheilt, fließt der Wochenfluss (Lochien). In den ersten Tagen nach der Geburt ist die Blutung meist sehr stark und enthält manchmal Klümpchen, danach wird sie zunehmend heller. Nach etwa sechs Wochen versiegt der Wochenfluss.

Keine Tampons verwenden! Baden vermeiden und lieber Duschen. Regelmäßig die Einlagen wechseln. In der Apotheke gibt es extra Wochenbett Einlagen.

Wann der Zyklus wieder einsetzt, ist auch von Frau zu Frau unterschiedlich.

Die Rückbildung der Gebärmutter ist manchmal mit schmerzen verbunden. Es heißt das diese von Kind zu Kind, schmerzhafter werden. Ich persönlich kann sagen, dass ich nichts gespürt habe.
Beim ersten Kind war es ja eine spontan Geburt und danach hatte ich nur leicht wahrgenommen, dass die Gebärmutter sich an ihren alten Platz zurückschiebt. Nachdem beiden Kaiserschnitt Geburten, hatte ich ja sowieso schmerzen und hätte das nicht gemerkt.

Wenn man Geburtsverletzungen hat, dann könnte man in der Wochenbettzeit, Probleme mit dem Sitzen o.a. alltäglichen Dingen haben.

Wie man das Wochenbett erlebt, entscheidet jede Frau für sich.



Ich zum Beispiel habe bei den ersten beiden nicht darauf geachtet. Ich bin sofort in unseren Alltag gestartet. Einzig das: Ich schlafe, wenn das Baby schläft, habe ich mir vormittags gegönnt.

Im Bett liegen und andere alles machen lassen, das kam für mich nie infrage.

Diesmal allerdings wurde meine Wochenbettzeit komplett auseinandergerissen.
Ich hatte genau 4 Tage zu Hause, bis ich wieder ins Krankenhaus musste.
Als ich dann wieder zu Hause war, war für mich Schonung angesagt. 3 Wochen lang habe ich, aus Angst das mein Herz etwas nicht verkraftet, sehr vorsichtig gemacht. Zum Glück war mein Mann die meiste Zeit da.

5 Wochen haben wir nun geschafft und nächste Woche habe ich meine Nachsorge.
Ich nehme diesen Termin immer wahr, da ich es für sehr wichtig empfinde, dass der Körper eine Kontrolle erhält, nachdem er sich von allem wieder "Instand setzen musste.
Außerdem kam bei mir ja die Sterilisation dazu und die hat mir nun im Nachhinein, einige Fragen aufgeworfen.

Ich hatte das Glück, dass mein Zyklus wie auf Bestellung, genau pünktlich wieder eingesetzt hat.
Allerdings fühlte ich mich wie auf der Schlachtbank und dazu muss ich meine Ärztin einiges Fragen.

Hämorriden sind für die meisten ein großes Problem, auch ich habe diese Teile jedesmal. Dagegen kann der Frauenarzt eine Salbe verschreiben oder man besorgt diese selbst in der Apotheke. Verstopfung oder den Babyblues habe ich zum Glück immer übergangen.

Schon direkt nach der Geburt kann es einsetzten, es wartet aber auch gerne mal einige Tage.. Das Schwitzen. Ihr werdet schwitzen, viel schwitzen! Manchmal sagt man, dass es eine Vorbereitung zur Menopause ist. Und ja, es gibt auch Frauen, die nicht schwitzen. 


Die erste Zeit mit Baby


Nachdem ich das Krankenhaus verlassen durfte, wollte ich nur noch mein Baby um mich haben. Natürlich freute ich mich auch wahnsinnig auf unsere Jungs und meinen Mann, aber ganz oben auf meiner Wohlfühlliste war unsere kleine.

Jetzt haben wir einige Wochen hinter uns und auch schon eine Woche Alltag und ich kann sagen, es ist anders.. Anders als das, was wir vorher hatten. Morgens ist der Ablauf neu und man muss komplett umdenken. Wir nehmen uns auch noch unsere Auszeit, wenn die Jungs in der Schule und im Kindergarten sind. Mein Mann hilft mir auch weiterhin noch, wo er kann, denn mein Kreislauf und meine Kondition sind alles andere als toll.


Man gewöhnt sich aber wirklich schnell an alles.

Wir sind zwar wirklich fertig zwischendurch, aber wir sind froh darüber, dass wir uns entschieden hatten, ein drittes Kind zu bekommen.
Allerdings bin ich auch froh, dass wir uns auch gegen ein 4. entschieden und ich die Reißleine gezogen habe. Noch mal und vor allem zu einem späteren Zeitpunkt, hätte ich das nicht mehr gekonnt. Es ist wirklich anstrengend.

Außerdem darf ich auch keine Kinder mehr bekommen!

Die Jungs lieben ihre kleine Schwester, und bis auf das trinken, macht sich unser Monchhichi auch sehr gut. Die U3 ist nächste Woche und ich schätze, dass wir auch ohne Probleme ablaufen.
Jetzt ist sie leider auch schon das erste Mal krank.
Bleibt leider nicht aus, wenn die halbe Stadt ausgeknockt ist. Der Mittlere hat dann gerne geteilt.
Für so frische ist es besonders schwer, aber ich denke, dass werden wir ohne Medikamente und vor allem ohne Bronchitis schaffen..

Sonntag, 8. Januar 2017

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt

--------------------------Babys und Kleinkinder------------------------

Vorhaben und die nackten Tatsachen..


Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir auch bei Nummer 3, die Schlafgewohnheiten nicht ändern werden. Der Stubenwagen für die ersten Monate und danach das Gitterbett im Kinderzimmer.

Nun sind Pläne schöne Eltern Fantasien und in der Regel nicht mit den Vorstellungen des Nachwuchses kompatibel.Auch unsere Tochter hat sich, was unsere Planung angeht, anders entschieden. Schon im Krankenhaus hat sie sich regelrecht geweigert in dieser Plastikwanne zu schlafen, die man dort für die Säuglinge nutzt. Was für das Krankenhaus hygienisch und praktisch ist, ist für sie einfach nur unbequem und unpersönlich.

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